Diese Dünen entstanden aus den Überresten der alten Watteninsel Huisduinen. Südlich davon liegen die Donkere Duinen (Dunkle Dünen). Sie entstanden aus der kleinen Watteninsel Ooghduinen. Im 16. Jahrhundert schloss sich die Lücke zwischen den beiden Inseln. An dieser Stelle befindet sich heute der kleine Dünensee Harmplas.
Der Donkere Duinen ist ein angepflanzter Kiefernwald, der in einen artenreichen, naturnäheren Wald umgewandelt wird. Es gibt einen runden Ententeich mit buschigen Ufern. Da der Donkere Duinen der einzige begehbare Wald in der Nähe von Den Helder ist, kann es dort recht voll werden.
Das Refugium ist ein sieben Hektar großes Gebiet, das durch naturnahe Entwicklung entstanden ist. Es liegt wie ein Keil zwischen den Baugebieten Nieuw Den Helder, den Grafelijkheidsduinen und den Donkere Duinen. Es entstand durch die Umwandlung von Sportplätzen in neue Naturflächen und ist heute ein wahres Paradies für einzigartige Pflanzen.
Die Grafelijkheidsduinen und das Refugium werden von schottischen Hochlandpferden beweidet. Einige Konik-Pferde helfen ebenfalls auf den Grafelijkheidsduinen mit. Die Beweidung dieser Gebiete fördert eine vielfältige Vegetation. In manchen Bereichen wird die Vegetation kurz gehalten und der Boden nährstoffarm, während in Bereichen mit reichlich Dung Pflanzen gedeihen, die nährstoffreiche Böden bevorzugen.






