Yanaika wird bald die Rolle der Stadtdichterin abgeben. Deshalb haben wir ihre Gedichte auf Video aufgenommen, damit sie auch später noch in der Stadt, in der sie entstanden sind, gehört werden können.
Mit diesem Gedicht eröffnen wir eine kleine Reihe mit der Stadtpoetin Yanaika Zomer. Eine Ode an das Leben mit dem Wind.
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Wer nicht bläst, der windet sich nicht
Ich habe erst jetzt gelernt, wie schnell ich Rad fahren kann.
In einer Studentenstadt hatte der Frühling meinen Mantel geöffnet
und vertrieb die Kälte aus der Luft.
Einen kurzen Moment lang hatte ich mich gefragt, ob ich im ersten Gang fahre.
ein oder zwei Stunden später war der Radweg gerade erst asphaltiert worden.
oder dass die Leute hier einfach nur langsam fuhren.
Aber meine Heimatstadt stand wieder auf den Beinen.
Die dritte Anpassung, ein Neigungstest,
selbst auf flachen Straßen. Gegenwind ist der Ausgangspunkt.,
Wenn du schneller bist, wirst du sie dank ihrer Gnade einmal an deiner Seite haben.
Sie gehört hierher. Ich hatte sie fast für selbstverständlich gehalten.
und wurde sogar auf Langevliet geächtet.
Ich wusste noch nicht, wie orientierungslos
Ich wäre ohne sie aufgeschmissen.
Immer kräftig in die Pedale treten,
Man kann eine Frau vor dem Wind schützen.,
Doch der Wind blieb ihr im Haar.
Gib mir ein Gegengewicht, ein Gleichgewicht.
Luft, ein Seufzer, wo Sonnenstunden
Und die Tage ziehen sich endlos hin, bis Jaap die Führung übernimmt.
Ich fühle mich deplatziert, sobald sie sich hinlegt.,
Ein Radfahrer mitten im Nirgendwo und viel zu weit von zu Hause entfernt.



