Sie hören die Lebensgeschichte von Johan, dem Vater von André Schram. Als junger Matrose reiste er 1939 nach Niederländisch-Indien. 1942 änderte sich sein Leben schlagartig, als er von der japanischen Marine in Kriegsgefangenschaft geriet.
Erleben Sie eine persönliche und fesselnde Geschichte
Man hört, was nach seiner Gefangenschaft geschah. Johan wurde in überfüllten Kriegsschiffen nach Japan verschleppt. Dort wurde er zur Zwangsarbeit in Werften und Bergwerken gezwungen. Er lebte in Lagern mit amerikanischen, britischen und australischen Kriegsgefangenen. So entstand eine persönliche Geschichte, die stellvertretend für viele andere steht.
Gewinne Einblick in Leben und Überleben
Der Vortrag verdeutlicht, wie hart das Leben in den Lagern war. Hunger, Krankheiten und Erschöpfung waren allgegenwärtig. Medikamente wurden vorenthalten, und die Arbeit war schwer und gefährlich. Etwa zehn Prozent der Kriegsgefangenen überlebten nicht. Das macht diese Geschichte so ergreifend und greifbar.
Hören Sie, was nach dem Krieg übrig blieb.
Nach dem Atombombenabwurf auf Nagasaki und dem Ende des Krieges kehrte Johan nach Hause zurück. Doch die Geschichte war damit noch nicht zu Ende. Erinnerungen an Gewalt, Verlust und Demütigung verfolgten viele Überlebende weiterhin. Auch nachfolgende Generationen spürten die Folgen. So gewinnt man nicht nur Einblicke in die Geschichte, sondern auch in ihre anhaltenden Auswirkungen.
Hören Sie sich eine Geschichte von Den Helder an.
Der Vortrag wird von André Schram gehalten, der in Den Helder geboren und aufgewachsen ist. Er erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters. Dadurch wird der Nachmittag persönlich und nachvollziehbar. Die Historische Gesellschaft von Helderse präsentiert diesen Vortrag am Donnerstag, den 2. April 2026, nachmittags in der Schule 7.
Tickets
Der Eintritt kostet 4,50 €. Tickets sind erhältlich unter kopgroepbibliotheken.nl.




