Heim » Die Helderse-Dünen
Sie möchten dem Alltag entfliehen? Die Helderse-Dünen liegen nur einen Katzensprung von der Stadt entfernt und wirken dennoch wie eine Welt für sich. Hier können Sie zwischen sanften Dünenkuppen, grünen Tälern, stillen Wäldern und einem idyllischen Dünensee wandern. Die Landschaft strahlt Ruhe und Frieden aus. Sie hören Vogelgezwitscher, den Wind, der durch das Schilf rauscht, und spüren: Hier hat die Natur das Sagen.
Die Dünen von Helderse sind Teil eines europäischen Naturschutzgebietes. Das sieht man überall. Seltene Pflanzen blühen an unerwarteten Orten. Vögel wie der Schwarzhalstaucher und die Heidelerche nisten hier in vollkommener Stille. Ein Ort für Naturliebhaber, Fotografen, Wanderer und Träumer.
Die Helderse-Dünen bilden zwar ein einziges Naturschutzgebiet, bestehen aber aus drei völlig unterschiedlichen Landschaften. Jedes Gebiet hat seine eigene, einzigartige Atmosphäre, Geschichte sowie Flora und Fauna. Ideal, um auf einer einzigen Wanderung mehrere Welten zu entdecken.
Der Name ist Programm: Diese Dünen waren einst das Privatgebiet der Grafen von Egmont, die hier im Mittelalter jagten. Man wandert also buchstäblich durch eine Landschaft, die von Adel durchdrungen ist. Bis in die 1980er-Jahre wurde hier Trinkwasser entnommen, was zu einem deutlichen Absinken des Grundwasserspiegels führte. Doch nun erholt sich die Natur: Der Grundwasserspiegel steigt, und seltene Pflanzen kehren zurück.
Im Herzen dieser Gegend liegt der Harmplas, ein ruhiger Dünensee, in dem man im Frühling und Sommer seltene Arten wie den Schwarzhalstaucher beobachten kann. Im Frühling blüht hier auch die duftende Orchidee, eine seltene Art, die auf einen gesunden Boden hinweist.
Halten Sie unterwegs auch Ausschau nach den schottischen Hochlandpferden und Konikpferden, die hier frei herumlaufen. Sie tragen zum Gleichgewicht der Vegetation bei und sorgen für spannende Begegnungen.
Das Refugium ist wohl der überraschendste Teil der Helderse-Dünen. Dieses sieben Hektar große Areal liegt wie ein grüner Keil zwischen den Gebäuden von Nieuw Den Helder, den Grafelijkheidsduinen und den Donkere Duinen. Einst Sportplätze, bietet es heute Ruhe, Weite und eine beeindruckende Artenvielfalt.
Dank geschickter Naturschutzmaßnahmen hat sich dieser Teil der Stadt in einen lebendigen Ort verwandelt. Man kann die Feuerlibelle und die Kaiserlibelle über dem klaren Dünenwasser jagen sehen. Auch die Dorngrasmücke fühlt sich hier wohl. Im Winter lässt sich sogar die geheimnisvolle Rohrdommel hierher verirren, auf der Suche nach Nahrung und Ruhe.
Pflanzenliebhaber freuen sich auf Arten wie die Sumpf-Stendelwurz, die hier überraschend gut gedeiht.
Der Name klingt geheimnisvoll, und das ist er auch ein wenig: Die Donkere Duinen (Dunkle Dünen) entstanden aus der ehemaligen Watteninsel Ooghduinen, die im Laufe der Jahrhunderte mit dem Rest des Landes verbunden wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier ein Kiefernwald angepflanzt, um Sandverwehungen zu verhindern.
Heute ist es ein beliebtes Waldwandergebiet mit Wanderwegen, Picknickplätzen und sogar einem runden Ententeich. Besonders Vogelbeobachter kommen hier voll auf ihre Kosten: Sumpfvögel, Spechte, Eulen und Singvögel sind hier heimisch.
Bereits 5.000 Leser erhalten wöchentliche Updates.
Tipps, Veranstaltungen und neue Orte.
Abonnieren Sie unseren Newsletter.