Der Wasserverband Hollands Noorderkwartier arbeitet derzeit an den Vorbereitungen zur Verstärkung der Deichaußenseite. Wir hatten bereits mitgeteilt, dass Ende Mai/Anfang Juni 2026 ein weiterer Informationsabend stattfinden würde. Obwohl die Vorbereitungen bereits laufen, konzentrieren sie sich vor allem auf die Verfahren und weniger auf die konkrete Ausarbeitung der Planung. Daher gibt es im Vergleich zu den Informationsveranstaltungen im Oktober 2025 nur wenige Änderungen an der Planung, die wir Ihnen mitteilen können. Aus diesem Grund informieren wir Sie auf diesem Wege über den aktuellen Stand.
Projektentscheidungsverfahren
Wir bereiten derzeit das Verfahren zur Projektgenehmigung vor. Die Projektgenehmigung ist die wichtigste Genehmigung, da sie die Art des Projekts beschreibt und Einblick in die erforderlichen Maßnahmen und Vorkehrungen im baulichen Umfeld gibt. Sie ist Voraussetzung für die Deichverstärkung. Zunächst wird ein Entwurf der Projektgenehmigung erstellt, der vom Vorstand der HHNK genehmigt werden muss. Anschließend wird er öffentlich zugänglich gemacht. Die Öffentlichkeit kann die Dokumente dann einsehen und Stellungnahmen abgeben. Sollten Sie bereits Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie diese dem Community Manager mitteilen. Jeder, der eine Stellungnahme einreicht, erhält eine Bestätigung und wird später über die Rückmeldung und die endgültige Entscheidung informiert. Der Entwurf der Projektgenehmigung liegt ab Anfang Oktober 2026 für sechs Wochen zur öffentlichen Einsichtnahme aus. In diesem Zeitraum finden zwei öffentliche Anhörungen (eine in Den Helder und eine in Huisduinen) sowie eine Online-Anhörung statt, bei der Sie Fragen zum Entwurf stellen können. Informationen zu den Terminen dieser Veranstaltungen werden über lokale Medien, die Projektwebsite und die Social-Media-Kanäle von HHNK veröffentlicht. Wenn Sie eine Einladung per E-Mail erhalten möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an die folgende Adresse: [email protected]
Nach der öffentlichen Anhörung wird die Projektentscheidung endgültig getroffen. Diese wird dann vom Vorstand der HHNK und anschließend vom Provinzvorstand der Provinz Nordholland genehmigt. Danach ist die Projektentscheidung formalisiert und die Arbeiten können beginnen.
Endgültiges Design
Der Vorentwurf wurde Ihnen im Rahmen der Informationsabende im Oktober 2025 vorgestellt. Inzwischen wurde er zum endgültigen Entwurf weiterentwickelt. Dieser ist gegenüber dem Vorentwurf unverändert. Der Asphalt bis knapp unterhalb des Radwegs wird durch eine Steinschüttung auf einer Schicht aus Schotter und/oder Gesteinsbrocken ersetzt. Das Erscheinungsbild des Deichs wird nach der Verstärkung überall gleich sein. Der Entwurf unterscheidet jedoch zwischen dem Deich südlich und dem Deich nördlich von Kaap Hoofd. Südlich von Kaap Hoofd sind die Wellen höher; daher wird dort eine dickere Steinschüttung aufgebracht als nördlich davon. Der endgültige Entwurf beinhaltet beispielsweise auch eine detailliertere Ausarbeitung der Anschlüsse an die bestehende Steinschüttung (am Deichfuß) und den bestehenden Asphalt (auf dem Radweg).
Beim vorangegangenen Informationsgespräch wurden Bedenken hinsichtlich des zunehmenden Güterverkehrs entlang des Deichs geäußert. Um dem entgegenzuwirken, wurden Maßnahmen ergriffen. Eine Zufahrtsstraße wurde eingerichtet, die über die Van Kinsbergenbrücke und Nieuwe Diep zur Hoofdgracht führt. Von dort aus wird der Verkehr auf den Deich geleitet. Darüber hinaus wird der Transport so weit wie möglich außerhalb des Deichs abgewickelt. Dadurch werden die Beeinträchtigungen minimiert.
Umfeld
In der vergangenen Zeit fanden auch verschiedene Gespräche mit der lokalen Bevölkerung statt. So werden beispielsweise in Absprache mit der Gemeinde Den Helder die verbleibenden Nutzungsmöglichkeiten im Bereich des Deichs geprüft. Außerdem fand ein Treffen mit den Nutzern der Bootsrampen und der Gemeinde Den Helder statt. Gemeinsam wurde erörtert, wie die Rampen saniert werden könnten. Auch mit dem Schwimmverein wurde eine Vereinbarung getroffen, und am jetzigen Standort der Badeleiter wird eine neue mit Handlauf installiert.
Ausführungsplanung
In der Zwischenzeit wird der endgültige Entwurf weiterentwickelt, sodass er vom Auftragnehmer für die Ausführung der Arbeiten verwendet werden kann. Die Arbeiten müssen außerhalb der Sturmsaison durchgeführt werden. Die Sturmsaison dauert vom 15. Oktober bis zum 15. April. In diesem Zeitraum ist das Risiko von Hochwasser und hohem Wellengang am größten. Daher sind Arbeiten am Deich während dieser Zeit nicht zulässig, mit Ausnahme einiger weniger kleinerer Abschlussarbeiten, die die Stabilität des Deichs nicht beeinträchtigen. Wir planen, die Arbeiten am Deich Mitte 2027 zu beginnen. Ob dies realisierbar ist, hängt unter anderem davon ab, ob Stellungnahmen eingehen. Die Arbeiten werden über zwei offene Bauzeiten hinweg durchgeführt und dauern voraussichtlich zwei Jahre.
Veränderung im Umweltmanagement
Nienke Schut war in letzter Zeit das Gesicht des Projekts in der lokalen Bevölkerung. Sie wird das Projekt jedoch im Laufe des Sommers verlassen. Im Rahmen eines Traineeprogramms konnte sie verschiedene Aufgabenbereiche innerhalb der Wasserbehörde kennenlernen. Umweltmanagement war einer davon, doch sie hat festgestellt, dass ihr eine andere Aufgabe besser liegt. Ab diesem Sommer wird sie sich innerhalb der Wasserbehörde auf die chemische Wasserqualität konzentrieren. Sjors Heestermans wird ihre Stelle als Umweltmanager übernehmen. Er möchte sich vorstellen:
“Mein Name ist Sjors Heestermans, ich bin 27 Jahre alt und wohne in Medemblik. Seit Juni letzten Jahres arbeite ich bei HHNK und bin außerdem als Umweltmanager im Projekt Havendijk in Den Helder tätig. Dieses Projekt wird mich nächstes Jahr mehrere Tage pro Woche nach Den Helder führen, wodurch eine gute Verbindung zum Projekt Zeewering in Helderse entsteht.
Das Küstenschutzprojekt Helderse verfolgt eine klare und notwendige Aufgabe: die Stärkung des primären Hochwasserschutzes, um zukünftig den Sicherheitsstandards zu entsprechen. Gerade die sorgfältige Umsetzung dieser Stärkung unter Berücksichtigung der Umwelt und der praktischen Folgen motiviert mich, mich daran zu beteiligen. Ich freue mich darauf, die Region kennenzulernen und gemeinsam mit Anwohnern, Unternehmern und Partnern für eine sichere Küste zu arbeiten.
Mir ist es sehr wichtig, gut erreichbar zu sein und einen offenen Dialog zu führen. Wenn Sie Fragen, Anliegen oder Ideen haben, bespreche ich diese gerne mit Ihnen.”
Falls Sie weitere Informationen über das Projekt erhalten möchten, können Sie jederzeit unsere Website besuchen über www.hhnk.nl/helderse-zeewering. Für weitere Informationen können Sie sich an den Community Manager Sjors Heestermans unter der allgemeinen Telefonnummer 072-582 8282 wenden oder ihm eine E-Mail senden. [email protected].



