Nicht nur aus Nostalgie. Nicht nur, weil die Menschen ihre Jugend wiedererleben wollten. Sondern weil hier etwas geschah, was bei Tribute-Konzerten selten vorkommt: Es fühlte sich dringlich an. Als ob diese Musik nicht nur aus der Vergangenheit, sondern auch aus der Gegenwart käme.
Was mit Bewunderung begann, wurde zur Bestätigung! Diese Jungs nehmen die Sache todernst – die Harmonien, die Klänge und das schrittweise Annähern an diesen schwer fassbaren Klang. Und genau deshalb passiert hier das Gegenteil von Belanglosigkeit! Man vergisst, dass man einer Hommage zuschaut – man ist mittendrin im Geschehen.
Im Publikum sitzen Generationen nebeneinander. Diejenigen, die mit diesen Liedern aufgewachsen sind, verstehen, warum sie die Zeit überdauert haben. Diejenigen, die sie zum ersten Mal entdecken, fragen sich vor allem, warum man sie nicht schon wieder überall hört.
Nach so einem Start gibt man nicht auf. Man kämpft sich durch.
Dies ist der Moment, in dem eine Band einen festen Platz im Theater verdient.
Wer dabei war, weiß genug. Wer es verpasst hat, bekommt eine zweite Chance!




