Deichviertel

Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken:

Deichviertel

Ein neues Wohngebiet auf dem Seedeich der Zukunft – das ist das Dijkkwartier in Den Helder. Dieses landesweit einzigartige Projekt zeigt auch, wie zwei aktuelle, große Herausforderungen gleichzeitig bewältigt werden können: die Wohnungsnot und der Schutz vor dem steigenden Meeresspiegel. Der Deich wird leicht erhöht und am Stadtseite Der Deich wurde verbreitert, um den Den Helder-See auch in den kommenden Jahrhunderten, selbst bei steigendem Meeresspiegel, zu schützen. Gleichzeitig dient er als einzigartige Grundlage für die Stadtentwicklung. Bestehende Gebäude weichen neuen Wohn- und Wohnmöglichkeiten auf und entlang des zukünftigen Seedeichs.

Allgemein

Das Dijkkwartier ist ein Schlüsselprojekt im Rahmen der Stadterneuerung von Den Helder. Seit dem Umsetzungsplan von 2008 wird die Stadt schrittweise erneuert, wobei das Dijkkwartier ein wichtiges Bindeglied auf dem Weg zu einer attraktiven Hafenstadt darstellt.

Im Auftrag der Wohnungsbaustiftung Den Helder und der Gemeinde Den Helder prüft das Bauunternehmen Zeestad, ob in der ersten Phase des Dijkkwartiers über 200 Wohneinheiten entstehen können. Parallel dazu untersucht der Wasserverband Hollands Noorderkwartier, ob der Deich bereits jetzt verstärkt, verbreitert und erhöht werden kann, um das neue Wohngebiet zu ermöglichen. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Den Helder und dem Meer, und die Wassersicherheit wird langfristig gewährleistet. So wird Den Helder wieder zu einer ‘Stadt am Meer’.

 

Das Dijkkwartier ist ein Schlüsselprojekt im Rahmen der Stadterneuerung von Den Helder. Seit dem Umsetzungsplan von 2008 wird die Stadt schrittweise erneuert, wobei das Dijkkwartier ein wichtiges Bindeglied auf dem Weg zu einer attraktiven Hafenstadt darstellt.

Im Auftrag der Wohnungsbaustiftung Den Helder und der Gemeinde Den Helder prüft das Bauunternehmen Zeestad, ob in der ersten Phase des Dijkkwartiers über 200 Wohneinheiten entstehen können. Parallel dazu untersucht der Wasserverband Hollands Noorderkwartier, ob der Deich bereits jetzt verstärkt, verbreitert und erhöht werden kann, um das neue Wohngebiet zu ermöglichen. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Den Helder und dem Meer, und die Wassersicherheit wird langfristig gewährleistet. So wird Den Helder wieder zu einer ‘Stadt am Meer’.

 

Mehr lesen

Häufig gestellte Fragen

Prinzipiell ist eine Verstärkung des Deichs derzeit nicht notwendig. Er wurde kürzlich geprüft und entspricht aktuell den Sicherheitsstandards. Langfristig wird jedoch eine Verstärkung erforderlich sein, wofür jetzt Platz für die Deichverbreiterung und die damit verbundenen Arbeiten reserviert werden müsste. Dadurch steht weniger Raum für den Wohnungsbau zur Verfügung. Durch eine frühzeitige Verstärkung des Deichs und die Gewährleistung seiner Zukunftsfähigkeit können Häuser auf und neben dem Deich gebaut werden. Deshalb wird der Deich jetzt saniert, damit er auch in ferner Zukunft sicher bleibt.

Ja, der Deich wurde kürzlich im Rahmen des alle zwölf Jahre stattfindenden nationalen Bewertungsprogramms geprüft. Die Prüfung ergab, dass der Deich aktuell sicher ist. Da der Meeresspiegel jedoch in Zukunft steigen wird, genügt der Deich in seiner jetzigen Form irgendwann nicht mehr allen Anforderungen. Durch das Aufschütten von Erde an und teilweise auf den Deich wird er nicht nur stabiler, sondern auch breiter. Die sanfte Böschung bietet Platz für neue Häuser. Nach der Verstärkung ist der Deich auch bei einem Meeresspiegelanstieg von 3,5 Metern für die nächsten 200 Jahre wieder sicher. Und sollte der Meeresspiegel weiter steigen, sind Anpassungen möglich, um die Sicherheit des Deichs zu gewährleisten.

Ja, technisch ist es möglich, Häuser auf dem Deich zu bauen. Die HHNK ist für die Wassersicherheit zuständig und überwacht, ob das Hinterland nach der Deichverstärkung und dem Hausbau weiterhin sicher ist, insbesondere im Falle eines Meeresspiegelanstiegs. Untersuchungen zu Stabilität, Überflutung, Überschwemmungen usw. werden gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Sweco durchgeführt. Es wurden Untersuchungen durchgeführt, um die Anforderungen zu ermitteln, die der Deich erfüllen muss, um die Wassersicherheit für die nächsten 200 Jahre zu gewährleisten. Der Deich wurde anschließend so ausgelegt und auf zukünftige Belastungen (unter anderem durch den Meeresspiegelanstieg) getestet.

Ziel ist es, den Deich langfristig auf einen größeren Abschnitt auszuweiten. Wir beginnen jedoch bewusst mit einem kleineren Abschnitt, um die Realisierbarkeit des Projekts zu gewährleisten – beispielsweise im Hinblick auf die Kosten, den Wohnungsmarkt und die Wohnungsnachfrage. Sollte sich später herausstellen, dass nur der Deichabschnitt aus Phase 1 berücksichtigt wird, ist eine weitere Erweiterung weder notwendig noch realisierbar. Da der weiter entfernte Deichabschnitt derzeit ebenfalls sicher ist, stellt dies kein Problem dar. So gestalten wir das Projekt realistisch und verantwortungsvoll.

Das Dijkkwartier wird sowohl Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen in verschiedenen Preiskategorien bieten. Auch Sozialwohnungen sind vorgesehen, sodass es ein Viertel für eine breite Bevölkerungsgruppe wird – von Erstkäufern über Familien bis hin zu Senioren.

Das lässt sich noch nicht genau sagen. Der Zeitplan hängt von verschiedenen Schritten ab, wie Genehmigungen, Entscheidungsfindung und der Umsiedlung der derzeitigen Bewohner. Wir planen, Ende 2026/Anfang 2027 mit dem Bau des ersten Wohnblocks auf dem Parkplatz gegenüber der Postbrücke zu beginnen. Dieses Bauvorhaben ist unabhängig von den Erdarbeiten zur Deichverstärkung. Die Arbeiten werden selbstverständlich koordiniert.

In der ersten Phase des Projekts werden über 250 neue Wohneinheiten entstehen. Durch den Abriss bestehender Gebäude werden netto über 200 zusätzliche Wohnungen auf dem Wohnungsmarkt verfügbar sein.

Neben Wohnraum wird auch die Möglichkeit geprüft, das Dijkkwartier um weitere Einrichtungen zu erweitern. Beispiele hierfür sind kleine Läden, (kleinere) Gastronomiebetriebe oder soziale Einrichtungen wie eine Kindertagesstätte oder eine Physiotherapiepraxis. Hinsichtlich der Gestaltung des öffentlichen Raums werden die Initiatoren mit den Bewohnern von Den Helder in Dialog treten, um sicherzustellen, dass ein Viertel entsteht, das sich harmonisch in das Stadtbild einfügt.

Ja, das ist weiterhin problemlos möglich. An der Küste ändert sich nichts – Sie können also auch in Zukunft weiterhin Spaziergänge oder Radtouren entlang des Deichs genießen.

An der Küste bleibt alles beim Alten – der Ausblick dort ändert sich nicht. Auf der Seite des Kanaalwegs hingegen entstehen neue, offene Sichtachsen zu Denkmälern und der Stadt. Von der Stadt aus blickt man bald auf ein lebendiges neues Viertel, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt.

Die Deichverstärkung erfolgt an der Innenseite des Deichs, wodurch dessen Fuß etwa 20 Meter näher an den Kanaalweg rückt. Der Stadtentwicklungsplan sieht eine Straße, den Zeeweg, vor, der den Höhenunterschied zwischen Kanaalweg und Deichkrone überbrückt. Das Gefälle beträgt maximal 41°10', um die Straße für Menschen mit Behinderungen, Radfahrer, Fußgänger mit Kinderwagen usw. geeignet zu machen.

Das Parken erfolgt direkt im Dijkkwartier. Wie genau das aussehen wird, wird noch geprüft. Ziel ist es, die Parkmöglichkeiten im Einklang mit der Nachbarschaft und der Umgebung optimal zu gestalten.

Dies wird eingehend untersucht. Eine der Studien im Rahmen des Projekts befasst sich mit der Mobilität – sowohl im Dijkkwartier als auch in den umliegenden Vierteln. Dabei werden die Anzahl der Autos und Fahrräder, sowohl aktuell als auch zukünftig, analysiert. Auch Fußwege und Möglichkeiten für Carsharing werden geprüft, um einen gut organisierten Verkehr und eine gute Erreichbarkeit des Viertels zu gewährleisten.

Nein, ein Umzug ist derzeit nicht nötig. Das Untersuchungsgebiet verdeutlicht vor allem die Zukunftspläne. Der Fokus liegt aktuell auf Phase 1 des Projekts. Die im Rahmen der Studie einbezogenen Bereiche werden voraussichtlich erst in 10 bis 15 Jahren angegangen – ob dies realisierbar ist, wird derzeit noch eingehend geprüft.

Das hängt davon ab, wo genau Sie wohnen. Wohnen Sie in einer Mietwohnung der Woningstichting Den Helder? Dann wird sich die Wohnungsbaugesellschaft direkt mit Ihnen in Verbindung setzen. Sind Sie Eigentümer der Immobilie? Dann werden Sie zu gegebener Zeit kontaktiert, um Ihre Situation und die weitere Zusammenarbeit zu besprechen.

Lesen Sie auch die folgenden Fragen.
Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie Zeestad gerne unter [email protected] oder die Woningstichting Den Helder über www.woningstichtingdenhelder.nl/over-ons/contact-route/contact

Wir legen Wert darauf, die Anwohner zeitnah zu informieren und sie aktiv in das Projekt einzubinden. Daher teilen wir ihnen die Pläne und Entwicklungen so früh wie möglich mit. Für die Anwohner und Nachbarn der ersten Bauphase und des östlichen Untersuchungsgebiets wurde eine Gesprächsgruppe eingerichtet. In dieser Gruppe diskutieren wir unter anderem die Auswirkungen der Deichverstärkung und der Bauarbeiten.

Ja, die Wohnungsbaugenossenschaft Den Helder kontaktiert jeden Mieter zeitnah, um gemeinsam eine passende Unterkunft zu finden. Sie müssen das also nicht alleine tun.

Sollte Ihr Haus jemals einem Neubau weichen müssen, wird Ihnen ein marktgerechter Preis angeboten. Dieser Wert wird zu diesem Zeitpunkt auf Grundlage der aktuellen Lage am Immobilienmarkt ermittelt.

Die erste Phase umfasst das Gebiet vom Parkplatz an der Postbrücke, einschließlich der bestehenden Wohnungen, bis zu den bestehenden Gebäuden auf der Ostseite entlang des Kanaalwegs. Auch die Deichverstärkung wird zuerst in diesem Abschnitt begonnen.

Die drei Initiatoren – die Gemeinde Zeestad, Den Helder, der Wasserverband Hollands Noorderkwartier (HHNK) und die Wohnungsbaustiftung – haben im vergangenen Jahr jeweils unabhängig voneinander dem aktuellen Plan für die erste Phase des Dijkkwartiers zugestimmt. Für Zeestad, die Gemeinde, den HHNK und die Wohnungsbaustiftung bildet dies die Grundlage für die weitere Entwicklung dieser Phase.

Der nächste Schritt im Entscheidungsprozess liegt bei:

  • Die Gemeinde, zur Änderung des Bebauungsplans;
  • HHNK, für die Installation der Deichverstärkung;
  • Wohnungsbaustiftung, für die Einreichung des Genehmigungsantrags für das erste Wohngebäude.

Für das erste Gebäude, ‘1a’, das sich am Parkplatz nahe der Postbrücke befindet, organisierte die Wohnungsbaustiftung Den Helder (WSDH) im Mai eine Architektenauswahl. Die Jury – bestehend aus Vertretern der WSDH, West8, der Gemeinde und Zeestad – wählte einstimmig den Entwurf des Architekturbüros Happel Cornelissen Verhoeven. Der Architekt präsentierte das erste Wohngebäude am Dienstag, den 4. November, im Rahmen einer Informationsveranstaltung. Im Anschluss daran entwickelte die Wohnungsbaustiftung Den Helder den Entwurf weiter und leitete das Genehmigungsverfahren ein. Der Baubeginn ist für Anfang 2027 geplant.

Newsletter Deichviertel

Sich über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten Deichviertel?

Dann melden Sie sich für den Newsletter an und entdecken Sie die Stadt in Bewegung.

Weitere Projekte

Die Kroonpassage wird neu gestaltet. Ein Teil der Kroonpassage bleibt erhalten, wird aber renoviert, um Platz für einen neuen Supermarkt und Einzelhandelsflächen zu schaffen. Der verbleibende Teil wird abgerissen, um Raum für einen neuen Platz zu schaffen. Neben der Schaffung eines ansprechenden Umfelds werden die Parkmöglichkeiten verbessert, und die Gestaltung des Platzes berücksichtigt den Klimawandel. 
Der Bau des Admiraal ist in vollem Gange! In diesem letzten Abschnitt von Halter Bellevue entstehen 54 Wohnungen (12 zum Verkauf und 42 zur Miete) sowie ein 450 m² großer McDonald's.
Zeestad hat mit der Sanierung der Koningstraat zwischen Oostslootstraat und Spoorstraat begonnen. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Kanalisation erneuert. Das Projekt wird etappenweise durchgeführt, um die Erreichbarkeit des Viertels aufrechtzuerhalten und die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
6
Leben  Informationen für Anwohner
25 - 11 - 2025
Eine Premiere gab es am Dienstag, dem 4. November 2025: die Präsentation des ersten Wohngebäudes des Architekten Happel Cornelis Verhoeven. Und die Wasserbehörde erläuterte anschaulich, wie die Deichverstärkung – Teil des Projekts – aussieht….
Co-Verdaas-1-2048x1366
Leben
23 - 09 - 2025
Ein prominenter Platz im Delta-Programm 2026 und Lob von Delta-Kommissar Co Verdaas: Das Dijkkwartier zeigt, wie Innovation, Zusammenarbeit und Zukunftsvisionen am Deich zusammenwirken. Warum nennt Verdaas es...

Wohnhaft in
Der Helder
Newsletter

Neugierig auf alle Innovationen und Initiativen im Bereich Wohnen? Abonnieren Sie den Newsletter von Den Helder Stad aan Zee und entdecken Sie die Stadt in Bewegung.