Heim » Sandspektakel » Mit dem Fahrrad an den Sandskulpturen in Julianadorp vorbeifahren
Für Peter Dunselman wurde eine Tour vorbei an den Sandskulpturen in Julianadorp zu mehr als nur einer angenehmen Strecke. Gemeinsam mit Kirsti schwang er sich aufs Rad und entdeckte aufs Neue, wie viel Schönheit diese Gegend zu bieten hat.
Manchmal glaubt man, seine Umgebung gut zu kennen. Bis man wieder aufs Rad steigt und genauer hinsieht. Bei einer Fahrt vorbei an den Sandskulpturen in Julianadorp wurde Kirsti und mir einmal mehr bewusst, wie viel Schönheit sich hier tatsächlich vereint.
Wir brachen an diesem Morgen bewusst früh von Huisduinen auf, da es warm werden sollte. Schon bald fuhren wir in die Dünen Richtung Julianadorp. Für mich war es Jahre her, dass ich diese Strecke so gefahren war. Genau das machte sie so besonders. Die Stille war eine wahre Offenbarung. Wir begegneten kaum jemandem und radelten auf wunderschönen Wegen direkt durch die Dünenlandschaft nach Zee van Tijd, wo wir uns auf der Terrasse mit einer Tasse Kaffee einkehrten.
In Zee van Tijd fielen mir die beeindruckendsten Skulpturen entlang der Route sofort ins Auge. Nicht nur wegen der Motive, sondern auch wegen des Standorts und der Technik. Besonders die Darstellung der Blumenzwiebelfelder mit ihren vielen Details im Sand fand ich wirklich meisterhaft. Dort konnte man sofort erkennen, wie harmonisch sich das Sandspektakel in die Umgebung einfügt.
Danach radelten wir weiter nach Landal Ooghduyne. Auch dort sahen die Skulpturen wunderschön aus. Sie passten wunderbar zur Urlaubsatmosphäre des Ortes und befinden sich direkt neben einem großen Spielplatz und einer Terrasse. Als wir dort umhergingen, dachte ich sofort: Ich möchte unbedingt mit meinen Enkelkindern wiederkommen.
Was mir unterwegs besonders auffiel, war, wie gut hier alles miteinander verbunden ist. Beruflich reise ich viel, von Limburg bis Groningen, und gerade deshalb erlebe ich die besondere Vielfalt hier so intensiv. Dünen, Strand, Dorf, Einkaufszentren und Freizeitmöglichkeiten liegen alle nah beieinander. Hinzu kommt, dass die Rad- und Wanderwege, die Infrastruktur und die Rastplätze hervorragend organisiert sind. Man kommt wirklich hierher, um Ruhe und Erlebnisse zu genießen.
Ich fand die Themen der Skulpturen ebenfalls sehr aussagekräftig. Sie passen hervorragend zu Julianadorp und Den Helder. Von Erholung und Natur bis hin zu Blumen und maritimen Einflüssen – man spürt, dass die Kunstwerke nicht einfach irgendwo platziert wurden, sondern eine Geschichte über den jeweiligen Ort erzählen.
Schließlich fuhren wir zum Loopuyt Park. Das fühlte sich wirklich wie der krönende Abschluss unserer Tour an. Mehrere beeindruckende Skulpturen, mitten auf einem Dorfplatz, verbinden auf wunderbare Weise Vergangenheit und Gegenwart von Julianadorp. Das hat uns sehr beeindruckt. Wir rundeten die Tour mit einem köstlichen Mittagessen im Restaurant 1909 ab und machten sie so nicht nur zu einer wunderschönen Route, sondern zu einem rundum gelungenen Ausflug.
Was diese Reise für uns so besonders machte, war das Gesamtbild. Die Skulpturen sind zwar der Grund für die Reise, aber unterwegs spürt man aufs Neue, wie kraftvoll diese Umgebung tatsächlich ist. Manchmal muss man dafür einfach selbst wieder aufs Rad steigen.
Wir werden auf jeden Fall noch einmal genauer hinschauen.
Die Sandskulpturen können bis Ende August an verschiedenen Orten in Julianadorp und Den Helder besichtigt werden. Schwingen Sie sich aufs Rad und entdecken Sie selbst, wie diese Route Kunst, Küstenflair und den Charakter der Region auf überraschende Weise miteinander verbindet.
Bereits 5.000 Leser erhalten wöchentliche Updates.
Tipps, Veranstaltungen und neue Orte.
Abonnieren Sie unseren Newsletter.