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Hans und Els van Lopik

"Hans und Els van Lopik tauschen Flevoland gegen Den Helder"

Draußen ist die Straße noch voller Firmenwagen. Straßenarbeiter legen die letzten Handgriffe an die Parkplätze. Die Türklingel funktioniert. Drinnen sieht man eine schöne Küche. Das helle Wohnzimmer hingegen ist noch völlig leer. Das Gespräch findet daher auf einer Bank in einem der Schlafzimmer statt. Hans und Els van Lopik müssen ein wenig improvisieren.

Leben mit dem Meer gleich um die Ecke

Tatsächlich campen sie schon seit November in ihrem brandneuen Haus. Die Fertigstellung der ersten zehn neuen Wohnungen in der Oostslootstraat und der Baubeginn in der Koningstraat verzögerten sich dieses Jahr immer wieder. Sehr ärgerlich natürlich, wenn die alte Wohnung bereits verkauft ist. Doch bis zum Erscheinen dieses Magazins werden die Möbel geliefert sein, und das Paar aus Zeewolde kann das Haus in Den Helder endlich richtig einrichten.


Kleingarten

Na endlich? Eigentlich ist die Stadt am Marsdiep schon ein bisschen ihre Heimat. Denn noch bevor sie sich richtig niedergelassen hatten, hatte Hans dort Auf dem Gelände der Anlage an der Texelstroomlaan befindet sich bereits ein Kleingartenkomplex, der als ältester Kleingartenkomplex in Den Helder gilt.sodass er sich nun voll und ganz seinem Hobby widmen kann: dem Gärtnern.

Wie kommt man eigentlich von Flevoland nach Den Helder? ’Über Funda’, erklärt Els van Lopik. ’Wir haben dieses Projekt gesehen und es schien uns gut zu passen. Die Nähe zum Meer ist mir wichtig. Und es ist bezahlbar.’ Lachend fügt sie hinzu: ’Ich würde ja gern in Castricum wohnen, aber dafür fehlt uns das Geld.’ Durch Coltof Makelaardij erwarb das Paar ein brandneues Haus in der Oostslootstraat, das im Auftrag der Woningstichting/Helder Vastgoed BV gebaut wurde.

 


Erstickend

Sie verkauften ihr selbstgenutztes Haus in Zeewolde innerhalb von zehn Tagen. Els und Hans hatten dort sechs Jahre gelebt. ’Nicht etwa widerwillig’, sagt Els. ’Aber wir empfanden das Dorf schon als etwas einengend. Es gab viel soziale Kontrolle’, fügt Hans hinzu.

Nach Barendrecht und Zeewolde hielt sie nichts mehr davon ab, weiter nach Norden zu ziehen. Els: ’Wir haben keine Familie und keine Kinder und sind beide Rentner, daher spielt die Entfernung keine Rolle.’ Hans: ’Wenn wir nach Amsterdam wollten, brauchten wir früher 45 Minuten von Zeewolde aus. Jetzt dauert es eine Stunde. Das macht also keinen großen Unterschied.’


Theater

Ihr neues Haus liegt nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt. ’Wunderbar, ich schwimme sehr gern im Meer’, sagt Els. ’Und wir wohnen mitten in der Stadt, in der Nähe von allem, was man braucht’, nennt Hans einen weiteren Vorteil. Das Paar liebt Radfahren, Spazierengehen und Theaterbesuche. Ein Besuch im De Kampanje steht also definitiv auf ihrer Liste.

Von Barendrecht in Südholland über Zeewolde bis zur Spitze Nordhollands. Ist dies die letzte Station für das Paar? Els blickt Hans fröhlich an: ’Was kommt als Nächstes? Schweden?’

Jahrzehntelang sank die Einwohnerzahl von Den Helder um mitunter Hunderte pro Jahr. In den letzten Jahren hat sich dieser Rückgang deutlich verlangsamt. Die Einwohnerzahl scheint sich zu stabilisieren, vor allem dank Zuzügen. Dies ist wichtig für den Erhalt der Infrastruktur und des Einzelhandels. Die Stadt gewinnt zunehmend an Attraktivität für Menschen aus anderen Landesteilen. Immobilienmakler berichten regelmäßig von Verkäufen an Zuzügler. Dies zeigt sich auch im Projekt Koningsplein/Koningsdriehoek der Stiftung Woningstichting/Helder Vastgoed. Von den vierzehn Wohnungen wurden vier an Käufer außerhalb von Den Helder verkauft, darunter aus Kanada und Italien.


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Wohnhaft in
Der Helder
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